In welchem Feld bin ich denn gerade?

Hast du dich auch schon mal gewundert, dass du etwas gedacht hast, was dir gar nicht ähnlich sieht, aber das der gängigen Meinung der Medien zu einem Thema entspricht? Oder hast du plötzlich Sorge wegen einer Sache, die in deinem Leben bis dahin überhaupt keine Rolle gespielt hat und es wahrscheinlich auch nie tun wird? 

Gelegentlich erwische ich mich bei einem Gedanken, über den ich mich selbst wundere, da er so überhaupt nicht in meine Gedankenwelt passt und auch nicht meinen grundsätzlichen Überzeugungen entspricht. Früher wunderte ich mich dann immer, wieso ich das gerade gedacht habe. Heute weiß ich, dass ich mich dann (meistens unbewusst) zu tief in ein bestimmtes Informationsfeld begeben habe. 

 

Die aktuelle "C***** - Panik" ist ein gutes Beispiel dafür, wie diese Felder auf unser kollektives Bewusstsein wirken. Wir werden überschüttet von unheilvollen Meldungen, die uns immer wieder sehr eindringlich die Gefahr der Situation vor Augen führen. Und obwohl wir uns persönlich vielleicht überhaupt nicht bedroht fühlen, wächst in uns eine unbestimmte Sorge heran, die auch schnell in Angst umschlagen kann und es fällt uns immer schwerer unsere Situation objektiv zu betrachten. Wenn wir uns nicht bewusst dem Konsum der Medien verweigern, haben wir kaum eine Chance uns der kollektiven Sorge zu entziehen. Wenn uns nicht bewusst ist, in welchem Feld wir uns bewegen, können wir uns schnell auch mal selbst durch unsere Gedanken darin gefangen halten können.

Ich habe die geistige Welt zu diesem Thema befragt.

 

 Wie können wir uns diese Felder vorstellen und wie werden sie aufgebaut?  

 

Diese Felder sind Verknüpfungen aus Informationen, die vor allem durch Emotionen gestärkt und erweitert werden. Stellt sie euch vor wie ein unsichtbares Netz, das den Raum durchzieht. Jeder Mensch speist sein eigenes Feld, aber auch das kollektive Feld. Daher ist es wichtig, dass ihr auf eure Gedanken und Gefühle achtet. Ihr erschafft ständig mit eurem Geist Realität. Jeder Mensch kreiert sich ständig seine Felder. 

 

Können kollektive Felder künstlich erzeugt werden?

 

Ja, es genügt viele Menschen gleichzeitig auf das selbe Thema zu fokussieren und sie das gleiche darüber denken bzw. dazu fühlen zu lassen. Das Feld baut sich dadurch auf und gewinnt an Stärke. Solange es gespeist wird bleibt es bestehen. Viele Felder auf der Welt sind schon sehr alt und halten sich dadurch aufrecht, dass die Menschen kontinuierlich an das Thema denken und daran „glauben“.

 

Das heißt, dass ein Feld in sich zusammen fällt, wenn man ihm die Energie entzieht?

 

Wann immer ihr einer Sache / einem Thema Aufmerksamkeit schenkt, wird es mit Energie versorgt und wächst. Je mehr Menschen der gleichen Sache folgen, desto mehr wird sie gespeist. Wenn ihr eure Aufmerksamkeit entzieht, schrumpft es, bzw. löst sich irgendwann ganz auf. Ihr würdet sagen, dass „etwas in Vergessenheit gerät“.

 

Tut es das denn?

 

Ja und nein, Alles, was entsteht wird im kollektiven Gedächtnis der Erde bzw. des Universums gespeichert. Es geht also nichts verloren, auch wenn das Thema für euch „erledigt“ ist. Ihr tragt daher nicht nur Verantwortung für eure Taten, sondern in gewisser Hinsicht auch für eure Gedanken.

 

Werden wir zwangsläufig in das Feld hineingezogen, das uns umgibt?

 

Das kommt darauf an wie bewusst ihr seid. Macht euch klar, in welchem Feld ihr euch befindet und wenn es euch nicht zusagt, dann nährt es nicht. Wenn ihr bewusst seid, erkennt ihr schnell, was eure eigenen Emotionen und Gedanken sind und was nicht. Die Empfindungen sind im Feld gespeichert und wenn ihr damit in Resonanz geht, dann habt ihr den Eindruck, dass es eure eigenen sind. In gewisser Weise werden sie dann auch eure eigenen.

 

Ist es nicht immer eine Frage der Resonanz, ob wir von einem Feld angezogen werden, oder nicht?

 

Ja, nicht jeder Mensch geht mit den gleichen Feldern in Resonanz. es hängt davon ab, wie seine Seele strukturiert ist und welche Erfahrungen er machen möchte, bzw. welche Themen noch angesehen und aufgelöst werden möchten. Wenn das Feld aber groß genug ist, werdet ihr wie automatisch zumindest von ihm angezogen. Es fällt euch dann oft schwer euch davon zu distanzieren.

 

 Wie können wir uns aktiv aus einem Feld herausziehen?

 

Schenkt ihm keine Aufmerksamkeit! Beschäftigt euch nicht mit dem dazugehörigen Thema und habt vor allem keine Angst davor. Mit einer starken Emotion wie eurer Angst nährt ihr das Feld am meisten. Wenn ihr in Ruhe seid, könnt ihr am besten abwägen, was für euch wahr ist und was ihr für euch selbst und eure Umwelt erschaffen wollt. Konzentriert euch stets darauf was ihr wollt, nicht darauf was ihr nicht wollt. Wenn ihr einen positiven Ausgang für etwas wünscht, dann stellt euch diesen vor und nicht die negativen Möglichkeiten, die eintreten könnten.

 

Was sollen die Leser noch wissen?

 

Viele Felder und Glaubenssätze werden konstruiert um euch in eine bestimmte Bahn zu lenken. Es ist immer gut, wenn ihr wachsam seid und in Ruhe entscheidet. Zu viele Informationen verwirren euren Geist und bringen euch dazu unachtsam zu werden. Besonders in Krisenzeiten sucht eure Mitte und hört auf euer inneres Selbst. 

 

 Vielen Dank!