Da mach ich nicht mit!

Ständig diskutiere ich mit einigen Menschen in meinem Umfeld darüber, ob Veränderungen nur eintreten können, wenn sie durch Kampf erzwungen werden. Ich war bis jetzt nicht dieser Meinung, denn Kampf hat ja, wenn ich das mit den Energien richtig verstanden habe, eine gewisse Energiestruktur und diese wird gestärkt, wenn jemand kämpft – und dann ist es auch egal, on man für das vermeidlich „Gute“ kämpft - denn Kampf ist Kampf. Was aber tun, wenn man sich Veränderung wünscht, aber nicht kämpfen will?

 

 

Da fällt mir spontan nur eines ein – Verweigerung. Immerhin steht es uns immer frei zu sagen „Ich mache nicht mit“. Natürlich müssen wir dann auch die Konsequenzen tragen, aber zumindest wäre es gelogen zu sagen, wir hatten keine Wahl. Eine Wahl haben wir immer, wenn es um unsere eigene  Entscheidungen im Leben geht.

 

 

Nehmen wir z.B. meine Entscheidung kein Fleisch zu essen. Natürlich wird die Massentierhaltung nicht einfach verschwinden, nur weil ich Vegetarier bin, aber es wäre meiner Meinung nach völlig falsch daraus den Schluss zu ziehen, dass ich ja dann auch genauso gut Fleisch essen kann, wenn sich dadurch eh nichts ändert. Für mein Leben ändert sich daraus nämlich eine ganze Menge, wenn ich entscheide da nicht mitzumachen. Und ich speise das gängige System nicht; weder bekommen die mein Geld, noch meine Zustimmung. Und natürlich nicht zu vergessen, dass ich mein eigenes Energiesystem nicht mit dem Leid der Tiere füttere.

 

 

Aber was mich nun interessiert ist, ob wir denn durch Verweigerung wirklich etwas bewirken können, oder zumindest dafür sorgen können, dass das was wir uns nicht wünschen nicht aus Versehen doch von uns genährt wird, indem wir dagegen kämpfen. Was sagt die geistige Welt dazu?

 

 

Was könnt ihr mir über Verweigerung sagen?

 

 

Sie ist euer gutes Recht, denn ihr habt hier auf Erden einen freien Willen. Ihr schert damit aus dem Kollektiv aus.

 

 

Wie ist es denn mit der Energiezufuhr, wenn wir uns verweigern?

 

 

Wen ihr etwas nicht nähren wollt, dürft ihr der Sache keine Energie zuführen. Das heißt, dass ihr auch nicht dagegen kämpfen sollt, denn auch dann wird Energie zugeführt.

 

 

Das heißt wir sollen uns aus den Dingen die uns nicht gefallen raushalten?

 

 

Stellt euch stets die Dinge vor, die ihr wollt und nicht die die ihr nicht wollt, denn ihr erschafft für euch Realität. Legt einen gewissen Gleichmut an den Tag. Die Dinge nehmen ihren Lauf, was ihr tun könnt ist euch bewusst entscheiden was ihr unterstützt und was nicht. Und ihr könnt eure Gedanken stets bewusst auf die Zukunft richten, die ihr für euch und andere wünscht. Wenn ihr in den Widerstand geht, nährt ihr nur wieder die Seite, die ihr nicht wollt. Ihr müsst bewusst sein mit euren Gedanken und auch konsequent.

 

 

Wenn wir etwas also nicht unterstützen wollen, sollen wir es ignorieren?

 

 

Etwas bewusst nicht zu tun hat nichts damit zu tun etwas zu ignorieren. Vielmehr geht es darum etwas das ihr nicht wollt zwar anzusehen, aber dann gleichmütig sein zu lassen. Schenkt ihm einfach keine Aufmerksamkeit. Lasst es nicht zu eurer Realität werden.

 

 

Womit ich mich nicht beschäftige ist demzufolge keine Realität?

 

 

In gewisser Weise schon. Natürlich existiert es irgendwo für irgendwen, aber es ist dann eben nicht deine Realität. Es mag für andere existent und wahr sein, aber nicht für dich. Ihr erschafft die Zukunft (aus all den Möglichkeiten die es gibt) indem ihr einer der Zukunftsvarianten kollektiv ausreichend Energie zuführt, um sie entstehen zu lassen

 

 

Das heißt wir könnten die Dinge sehr schnell ändern, wenn wir nur alle auf ein kollektives (Gedanken)ziel hinarbeiten würden und das konsequent? So wie John Lennon singt: „ War is over, if you WANT it!”?

 

 

Ja,  so ist es. Was ihr wirklich von Herzen wollt, kann sich manifestieren. 

 

 

Und wieso tun wir Menschen das nicht? Oder besser gesagt, wieso wissen wir nicht dass das geht?

 

 

Weil ihr euch eurer Macht nicht bewusst seid. Zu viele haben den Glaubenssatz „Ich allein kann daran nichts ändern“.  Ihr habt das Vertrauen in eure Schöpferkraft verloren. Ihr selbst seid die Schöpfer eurer Lebensumstände und eurer Zukunft.  Jeder einzelne von euch kann etwas bewirken und aus einzelnen können viele werden.

 

 

Dann hoffe ich, dass aus einzelnen bald viele werden! Habt vielen Dank.